Mittelalterliches Lagerleben in einem offenen Lager. Wir beleben Märkte mit 5 Erwachsenen und 3 Kindern. Kommen noch die befreundeten Söldner-Lager der anderen Wusel (siehe Links) hinzu, haben wir ca. 20 Erwachsene - und 11 Kinder unter 10 Jahren! Da ist immer was los.

Mit den Wuseln beleben 600 m2 Lager, mit Schlafzelten, Küchenzelt und 3 Feuerstellen. Dort kochen wir mit möglichst authentischen Zutaten.

Unser Lager ist wirklich offen: Wir spannen keine Absperrung, die Besucher dürfen uns nahe kommen, Fragen stellen und auch mal die Suppe probieren. Sogar einige der Zelte sind offen und anschaulich.

 

Vorführen alter Handwerkskunst: Brettchenweben und Spinnen mit der Handspindel führen wir den geneigten Besuchern gern im Lager vor. Kinder bekommen die Entstehung "von der Wolle zum Faden" anschaulich erklärt und dürfen "mit anfassen". Manchmal kann man uns auch Schuhe oder Gewandung nähen sehen.

 

Wir halten Gericht: Zusammen mit den befreundeten Söldnergruppen der Wusel halten wir eine komplette Gerichtsverhandlung mit einem uneinsichtigen Dieb, einer unnachgiebigen Richterin, einem echten Gottesurteil, einem verwirrten Scriptor, einem handfesten Handgemenge und jeder Menge Spaß und Spannung!

 

Die Geschichtenerzählerin weiß Bîspel, Mären und Aventiuren zum Besten zu geben!

 

Und das Ganze sieht dann so aus:

Wir halten Gericht - denn wir sind das Stapellager.

Auf Märkten und Festen unterhalten wir so das Volk mit der Erhaltung des gottgewollten Marktfriedens.

Mehr zum Gericht findet Ihr hier

 

Wir kochen ... zumindest findet sich meistens jemand, der es tut. Wenn auch, wie auf dem ersten Bild ersichtlich, die Begeisterung dafür sich manchmal in Grenzen hält.

Und natürlich kochen wir authentisch: Graupen, Dinkel und Hafer, aber keine Kartoffeln.

 

Noch mehr Spaß als das Kochen macht uns allen das Essen: Im Küchenzelt.

Die Melone war eine Abweichung von der Authentizität, die mögen wir einfach zu gern.

Wir ernten ... allerdings nicht das, was wir gesät haben, sondern das, was wir vor Ort finden, wie hier die wilden Erdbeeren im Monheimer Schloßpark ...

Wir nähen: All unsere Gewandungen (von der leinenen Bundhaube bis zum edlen Kleid) sind selbst gefertigt, und das ist viel Arbeit. Zwar bedienen wir uns zu Hause auch mal der Nähmaschine, doch Vieles wird vor Ort und unter Austausch von Ideen gemacht.

Auch sonst stellen wir das meiste, das wir brauchen, selber her. Das heißt: schnitzen, ledern, schustern, zimmern, töpfern.

Wir weben - das heißt, nicht wir, sondern Sonntraut webt. Den Brettchenwebstuhl haben sie und Andreas selber nach mittelalterlichem Vorbild gebaut, und ihre Borten schmücken uns alle als Gürtel und auf den Gewändern.

Wir spinnen. Den Weg von der ungewaschenen Wolle bis zum Faden vermögen Elisabethe und Hilthegunthe nicht nur zu bewerkstelligen, sondern auch interessierten Besuchern zu erklären. Kinder dürfen die einzelnen Stationen "befühlen" und so begreifen.

Wir machen uns hübsch. Genau genommen macht meine Schwester mich hübsch und flicht mein Haar. Denn als verheiratete Frau müssen meine Haare unter dem Schapel (Der Kopfbedeckung) zusammengebunden sein.

Das Ergebnis findet Junker Josua anscheinend lachhaft ...

Wir blasen ...

Nein, nicht was Ihr jetzt denkt!

Wir baden ... ja, alle zusammen, im Badezuber. Hier bei Rufus, dem Badeknecht der Zuberwölfin.

Ein Photo IM Badezuber gibt es auch ... aber das zeigen wir Euch nicht. :)

Der Junker Josua hilft bei allem fleißig mit. Zum Beispiel beim Vernichten des Mets (nein, nur ein Scherz, das Horn war leer!) ...

 

Beim Spülen ...

 

 

Beim Zähmen wilder Tiere ...

 

... oder bei der Verteidigung des Lagers gegen schreckliche Feinde!

Und auch sonst machen wir allerlei alberne Faxen und sind guter Dinge.

Sehr amüsant ist immer die An- und Abreise, wenn wir bereits oder noch immer gewandet sind. Auf Autobahn-Rastplätzen wurden wir schon die seltsamsten Dinge gefragt, wie "Gehört Ihr einer Sekte an?"

Und natürlich dürft Ihr uns gerne zu Euren Märkten oder Veranstaltungen einladen! Einfach auf Kontakt gehen und uns anschreiben, wir freuen uns.