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11 Erwachsene, 4 Kinder, ein Hund - das ist das Stapellager.

Und dies sind die einzelnen Stapellagerer:
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Andreas, Meier zu Stapellagen
Andreas ist der Gutsverwalter zu
Stapellage und im wahren wie im mittelalterlichen Leben der Gründer
des Stapellagers. Außerdem ist er Organisator der Märkte und Lager,
auf die wir fahren.
Ohne ihn gäbe es uns nicht: Sein ist
das Zelt, die Idee, und der ursprüngliche Enthusiasmus.
Er ist auch unser Gewissen, weil schärfster
Verfechter der Authentizität, ob derer wir viele, glücklicherweise
fruchtbare, Auseinandersetzungen führen.
Sollten uns Feinde angreifen, werden
wir uns auf unseren Meier verlassen müssen, denn er weiß mit
Pfeil und Bogen zu hantieren. |

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Elisabethe de Waddenhusen
Elisabethe friert niemals.
Darum schläft sie meistens unter freiem Himmel, sogar, wenn es
regnet. Sie ist die erste
der beiden "schrecklichen Schwestern". Eigentlich ist sie nicht
schrecklich, sondern nur schrecklich reizend ...
Es sei denn, man
spräche sie auf Sitte und Anstand an. Dies holzköpferne Wîp will es
nämlich nicht einsehen, daß es sich weder schickt noch ziemt für ein
Frauenzimmer, sich mit einem Schwert zu gürten. Und das, obwohl ihre
Schwester es ihr immer wieder beizubringen sucht!
Doch bis sie einen Recken findet, der
sich ihrer erbarmt und sie im Schwertkampf unterweist, erfreut sie
das Lager mit ihrem fröhlichen Flötenspiel und ihrem Ideenreichtum
beim Herstellen von allerlei Nützlichem. |
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Hilthegunthe de Vogelsange
Hilthegunthe, die andere Schwester,
besteht darauf, Witwe eines Kreuzfahrers zu sein.
Sie hat sich dem Heidentum ab- und der Kirche zugewandt,
was man nicht von allen Stapellagerern sagen kann.
Auf den Märkten fungiert sie als
belehnte Richterin und läßt dem Volke Recht zuteil werden. |
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Diether, der Knecht
Diether nimmt eine für einen Knecht
recht ungewöhnliche Stellung ein. Denn wo hat man es schon gesehen,
daß alle, aber auch wirklich alle, von der Edeldame bis zur Magd, am
frühen Morgen eilen, dem Knechte einen Trunk des schwarzen
Bohnensaftes zu bringen?
Ist er aber wach und guter Dinge
(das jedoch niemals vor der 5. Stunde!), so erfreut er uns mit seinem
Possenspiel, das auch bei Gerichtsverhandlungen schon für so manchen
Lacher sorgte ("Und was ist mit meinem Bier?!")
Mysteriös scheint vielen die
verdächtige Ähnlichkeit mit Hilthegunthes Sohn Josua, aber da dieser
nur 15 Monate nach der Abreise ihres damaligen Gemahls in den
Kreuzzug zur Welt kam und die lange Schwangerschaft vom Abt des
Klosters Marienfeld, Nicolaus zu Münster, persönlich als Wunder
anerkannt wurde, kommen solche Spekulationen natürlich nicht in
Frage... |
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Johanna
Johanna aus Monschau stieß mit ihrem Gemahl,
Michael, in diesem Jahre des Herren zum Stapellager.
Emsig ist sie in allem, was es zu tun gilt,
vor allem aber am Brettchenwebstuhl. Das
Brettchenweben von Borten führt sie auch dem geneigten
Besucher vor. |
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Michael
Der Gemahl von Johanna beliefert das
Stapellager - und nicht nur das - mit Waffen. Seine Messer
sind über die Grenzen des Stapellagers hinaus berühmt. |
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Stephanus
Stephanus der Magister beehrt uns
des Öfteren mit seiner
Anwesenheit und seinen nie enden wollenden Fragen zu jedem Thema
dieser Welt.
Wenn man ihm so zuhört, kann man ganz wirr im Kopfe werden und
fast meinen, die Erde sei eine Kugel! |
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Der
Bastard vom Karlesforst
Der
dahergelaufene Bettler wird von allen nur "Bastard" gerufen.
Seine Geschichte ist lang und verworren, trieb sie ihn doch nach
Unheil und Leid bis an die Grenzen der bekannten Welt, zu den
Sarazenen und den Mongolen!
Nun verdingt er sich als
Tagelöhner und erfreut die Stapellagerer mit sonnigem Gemüt und
seltsamen fremdländischen Bräuchen.
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Manuela von der Gemsenwiese
Dies
schmucke Weibsbild begegnete dem Bastard auf einer seiner Fahren.
Und es geschehen noch Zeichen und Wunder - sie entschied sich für
die Armut und entschloß sich, bei ihm zu bleiben!
Als Kräuterkundige und
Heilerin steht sie nun auf der Seite des Lebens.
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Ava Aventiuria Sie ist
die Geschichtenerzählerin. Lange bewanderte sie die Welt, auf der Suche
nach Märchen und Sagen, bis zu sie den Stapellagerern stieß.
Ähnlichkeiten mit Hilthegunthe sind natürlich rein
zufällig. ;) |
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Die Hasenbrigade
Diese zwei munteren Häslein sind uns
zugelaufen. Wer aber glaubt, sie seien handzahm, der sei
gewarnt! |
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Der Knecht Michel
Der Knecht Michel ist leider nicht so
oft bei uns, wie wir das gerne hätten, so daß seine Ausbildung zum
Bogenschützen und Knappen nur schleppend voran geht.
Doch trotz seiner jungen Jahre ist er
schon weit über die Grenzen seiner Stadt hinaus berühmt, denn von
nah und fern schmelzen die Mägdelein dahin unter seinem Blicke! |
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Die Jungfer Anna
Die holde Jungfer Anna, Diethers Tochter, wäre, wie
wohl alle Jungfern ihres Alters, gerne eine Prinzessin. Doch das
darf sie erst werden, wenn sie sich daran gewöhnen kann, ihre
Gewänder am Saume anzuheben, anstatt sie durch den Schmutz zu
schleifen.
Bis dahin schmückt sie unser Lager auch ohne Krone. |
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Der Junker Josua
Der Junker Josua, Sohn der Hilthegunthe, will Ritter
werden. Leider hat er noch nicht gelernt, daß man als Ritter holde
Maiden beschützt und nicht mit Holzschwertern meuchelt.
Sein Alter Ego, "Herr Mamasaaam" ist weithin
gefürchtet. |
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Emilie
Das
nunmehr zweitkleinste Mitglied des Stapellagers kann gerade eben
laufen und erhellt mit seinem sonnigen Gemüt alle Herzen.
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Paula Pulchra
Das nun wirklich kleinste Mitglied des Stapellagers ist ein
blutrünstiger Wolfshund, der jede Art von Feinden in die
Flucht zu schlagen vermag! |
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